Kultur
Gopo-Filmfestival krönte die besten rumänischen Filmproduktionen 2008 PDF Print
Monday, 09 March 2009 00:00
Großer Sieger dieser Edition des Gopo-Filmfestivals war der Film „Der Rest ist Stille“ („Restul e tăcere”), unter Regie und Drehbuch von Nae Caranfil. Der Film erhielt neun Gopo-Statuen unter anderen für den besten Film, besten Filmskript, beste Nebendarstellerin (Ioana Bulcă), beste Kamera, beste Kostüme usw. Der zweite Favorit, der Spielfilm „Boogie”, unter der Regie von Radu Mun­tean, erhielt auch mehrere Gopo-Männchen, darunter den Preis für Regie (Radu Gabrea), für den Hauptdarsteller (Dragoş Bucur), für die Hauptdarstellerin (Anamaria Marinca) und für den besten Schauspieler in einer Nebenrolle (Mimi Bră­nescu). Den Preis für den besten Dokumentarfilm ging an den bereits mehrmals gekrönten „Brücke aus Blumen” („Pod de flori“), unter der Regie von Thomas Ciulei. Den Preis des Publikums, aufgrund der Anzahl der Kinobesucher, ging an den Film „Der Überlebende” („Supravieţuitorul“) eine Kreation des Veteranenregisseurs Sergiu Nicolaescu.
 
Rekordpreis für Brâncuşi-Skulptur PDF Print
Monday, 02 March 2009 00:00
In Paris, im luxuriösen Grand Palais, fand die „Auktion des Jahrhunderts“ des Hauses Christie statt, zur Versteigerung der Kunstwerksammlung des Modedesigners Yves Saint-Laurent und seines Freundes Pierre Berge. Unter wertvollen Gemälden, Skulpturen und Möbelstücken war die Skulptur „Madame LR“ des weltberühmten rumänischen Künstlers Constantin Brâncuşi eins der Highlights. Das Kunstwerk, das auf etwa 15-20 Millionen Euro geschätzt wurde, wurde für mehr als 29 Millionen Euro einem noch unbekannten Telefonanbieter verkauft. Das wertvolle Kunstobjekt soll die letzte geschnitzte Skulptur von Brâncuşi sein, die sich in einer privaten Sammlung befindet. Brâncuşi, der 1876 in einer Bauernfamilie geboren wurde, gilt als einer der größten Bildhauer des 20. Jahrhunderts. In seinem Streben nach der Essenz der Form schaffte er weltberühmte Skulpturen wie „Die unendliche Säule“, „Der Kuss“, „Madame Pogany“, „Der Wundervogel“, „Tisch der Stille“ u.a., kennzeichnet durch eine extreme Vereinfachung der Form. (RFI, Adevărul, 24.2.2009)
 
20 rumänische Schriftsteller sollen in 11 Länder veröffentlicht werden PDF Print
Monday, 16 February 2009 00:00
Im Rahmen eines Programms zur Förderung der Übersetzung rumänischer Literaturwerke, initiiert von dem Rumänischen Kulturinstitut, sollen in diesem Jahr die Werke 20 rumänischer Schriftsteller in 11 Länder veröffentlicht werden. Translation Support Programme wird bereits seit 2006 erfolgreich abgewickelt und förderte bis jetzt die Veröffentlichung von mehr als 70 rumänischer Literaturwerke im Ausland. Mittels des Förderprogramms können ausländische Verlage Zuschüsse zur Deckung der Kosten für Übersetzungen, Produktion und Werbung beantragen, im Rahmen der periodischen Finanzierungswettbewerbe organisiert vom Rumänischen Kulturinstitut. In diesem Jahr wurden Zuschüsse in Wert von 105.000 Euro an Verlage aus Europa und den USA gewährt, zur Popularisierung rumänischer Klassiker wie Max Blecher, Mircea Eliade, Panait Istrati, aber auch junger Schriftsteller wie Dan Lungu oder Bogdan Suceavă. (RFI, 3.2.2009)
 
Das Schloss Bran wird privates Museum PDF Print
Monday, 02 February 2009 00:00
Das weltberühmte Schloss Bran, das international als Dracula-Schloss bekannt ist, wird ab Monat Mai zu einem privaten Museum. 2006 hat Dominic von Habsburg das Schloss durch Gerichtsbeschluß vom rumänischen Staat zurückbekommen (als Sohn der rumänischen Prinzessin Ileana – Tochter der rumänischen Königsfamilie Ferdinand und Maria Hohenzollern - und Anton von Habsburg) und seitdem verhandelt man seine zukünftige Verwendung. Das Schloss gilt zurzeit als staatliches Museum und ist eins der am meisten besuchten historischen Denkmälern in Rumänien. Seit 2006 hat Dominic von Habsburg auch verschiedene Kaufangebote bekommen, die er aber alle ablehnte. (Mediafax, 28.01.2009)
 
1150-jähriges Jubiläum seit Vereinigung PDF Print
Monday, 26 January 2009 12:02
Vor 150 Jahren, am 24. Januar 1859, vollzog sich die Vereinigung des Fürstentums Moldau mit dem Fürstentum Walachei, unter der Regierung eines einzigen Fürsten, Alexandru Ioan Cuza. Die Schaffung der “Vereinten rumänischen Fürstentümer” ging in die Nationalgeschichte ein als erster Schritt zur Schaffung des modernen Rumäniens, welches sich durch die spätere Vereinigung mit Siebenbürgen 1918 zum Großrumänien vollendete. Cuza reformierte während seiner Regierungszeit von 1859 bis 1866 das Staats- und Verwaltungsgebilde und schaffte damit die Grundlage des modernen rumänischen Staates. Der besondere Tag wurde feierlich in Bukarest, Iaşi, Cluj und anderen Städten markiert, durch Straßenfesten, Militärparaden und speziellen Gottesdiensten. (www.rri.com)
 
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