Soziales
Rumänische Erfindung erhielt den großen Preis an der internationalen Messe für Erfindungen in Genf PDF Print
Monday, 06 April 2009 00:00
Die rumänische Erfindung Roboscan 1 M der Firma MB Telecom SRL erhielt mit Einstimmigkeit den großen Preis an der internationalen Messe für Erfindungen in Genf. Roboscan 1 M stellt das fortgeschrittenste System zur Radiountersuchung mit Gamma-Strahlen der LKWs dar und dient der Entdeckung illegaler Waffen-, Drogen- oder Explosionsmitteltransporte. Zum ersten Mal in der fast vierzigjährigen Geschichte der Erfindermesse in Genf wurde der höchste Preis an einen rumänischen Erfinder verliehen. Der Wettbewerb in diesem Jahr stellte ungefähr tausend Erfindungen aus 45 Ländern gegenüber. (RFI, 4.4.2009)
 
Landesweite Proteste der Staatsbediensteten PDF Print
Monday, 30 March 2009 00:00
Gemäß den vorherigen Ankündigungen protestierten am 23. März etwa 3.000 Beamte, Lehrkräfte, Polizisten und ärztliches Personal vor den Präfekturen in den Kreishauptstädten und in Bukarest vor dem Arbeitsministerium und vor den Sitzen der zwei Regierungsparteien (Sozial-Demokratische und Demokrat-Liberale Partei). Die Gewerkschaften der Staatsbediensteten angeschlossen an das Kartell Alfa sind die ersten welche Protestaktionen angeleitet haben, um sich der Initiative der Regierung zur Verringerung der zusätzlichen Zahlungen und Prämien für das Personal im Staatsapparat zu widersetzen. (Cotidianul, 23.3.2009)
 
Rumänien konfrontiert sich mit einem erhöhten Risiko betreffend soziale Proteste PDF Print
Monday, 23 March 2009 00:00
Laut einem Bericht des Economist Intelligence Unit (EIU) konfrontiert sich Rumänien im Kontext der internationalen Wirtschaftskrise mit einem hohen Risiko betreffend soziale Proteste, was die politische Stabilität gefährden könnte. EIU stellt Rumänien an 66. Stelle in einer 165-stelligen Rangliste der Staaten mit dem größten Risiko für Sozialproteste. Das Instabilitätsrisiko Rumäniens wurde auf 6,4 Punkte geschätzt, wobei die beste Punktzahl (1,2) Norwegen und die schlechteste (8,8) Zimbabwe erhielt. 18 weitere Staaten aus der Region gehören neben Rumänien zu der Kategorie mit erhöhtem Risiko: die baltischen und die balkanischen Staaten, wie auch die Länder aus der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten. (Mediafax, 21.03.2009)
 
Dinu Patriciu in der Milliardären-Rangliste Forbes 2009 PDF Print
Monday, 16 March 2009 00:00
Der Geschäftsmann Dinu Patriciu, Präsident der Rompetrol-Gruppe und Medien-Mogul, ist der einzige Rumäne der in der Rangliste der Milliardäre des Jahres 2009 erstellt von der Zeitschrift Forbes eingeschlossen wurde. In der 739-stelligen Rangliste besetzt Patriciu den 397ten Platz, mit einem Vermögen welches auf 1,8 Mrd. Dollar geschätzt wird. Gemäß den Schätzungen der Zeitschrift Forbes betrug der Rückgang des Vermögens von Patriciu im letzten Jahr ca. 28 % (2,5 Mrd. Dollar in 2008). Patriciu seinerseits weiß nicht wie viel sein Vermögen im Kontext der aktuellen Wirtschaftskonjunktur noch Wert ist. Ion Tiriac, der andere Rumäne welcher letztes Jahr der Rangliste mit einem geschätzten Vermögen von 1,2 Mrd. Dollar angehörte, hat diese in 2009 verlassen. Viele der reichsten Rumänen haben im letzten Halbjahr wegen der schlechten Wirtschaftskonjunktur Vermögensrückgänge erlebt. Ein gutes Beispiel dafür ist Gigi Becali, welcher in der letzten Rangliste der rumänischen Wirtschaftszeitschrift Capital im Jahr 2008 als reichster Rumäne gekrönt wurde. Becalis Vermögen, welches meist aus Grundstück- und Immobilienbesitze besteht, hat in den letzten Monaten konjunkturbedingt an Wert und Liquidität stark eingebüßt. (Mediafax, 12.03.2009)
 
Das 19. konsekutive Jahr der Bevölkerungsverringerung PDF Print
Monday, 02 March 2009 00:00
Laut aktuellen Studien des Nationalinstituts für Statistik blieb 2008 der Trend des Rückgangs der Bevölkerung weiter erhalten. 2008 ist somit bereits das 19. nacheinander folgende Jahr in dem sich die Bevölkerung verringert. Ende 2008 wurde die Bevölkerung Rumäniens auf 21,5 Mio. Personen geschätzt, etwa 30.000 weniger als am 1. Januar 2008. 2008 verzeichnete die Geburtenrate (10,4 Neugeborene zu 1000 Bewohner)  und die Sterberate (11,8 ‰) eine positive Dynamik im Vergleich zum Vorjahr 2007. Die Geburtenanzahl belief sich auf 222.700, um 8.000 mehr als 2007. (Bericht des Nationalinstituts für Statistik vom 16.2.2009)
 
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