Soziales
Bukarester Weihnachtsrekorde: 3939 Weihnachtsmänner, die längste Wurst und die längste Torte PDF Print
Monday, 29 December 2008 10:50

Sorin Oprescu, der Bürgermeister von Bukarest, hat diese Woche versucht, mit Hilfe der Hauptstadteinwohner 3 Guiness-Book Weltrekorde aufzustellen. Es ist die Rede über die größte Anzahl von Weihnachtsmännern auf einem Markt, die Geschenke verteilen, über die längste Wurst (2250 Meter) und die längste Torte (140 Meter). (Evenimentul Zilei, 22.12.2008)

 
Straßenproteste gegen die Autogebühr für gebrauchte Autos PDF Print
Monday, 22 December 2008 09:36

Während der letzten Woche fanden mehrere zugelassene oder nicht zugelassene Proteste in den Großstädten Rumäniens (Bukarest, Temeswar/Timişoara, Ploieşti, Galaţi, Constanţa ua.) statt.  Hunderte von Demonstranten protestierten gegen die Verdreifachung der Autogebühr für gebrauchte Autos, welche in vielen Fällen die Gebühr höher als den Kaufpreis des Autos selbst ansetzt. Sie gaben eine Petition an die Abgeordnetenkammer ab, in welcher sie die Annullierung der Dringlichkeitsanordnung, durch welche die Erhöhung entschieden wurde, forderten. In den Grenzregionen registrieren die rumänischen Autobesitzern neulich ihre neu erworbenen gebrauchten Autos in Bulgarien und Ungarn, wo die Gebühr wesentlich niedriger ist. (Realitatea.net, 15.12.2008, Mediafax, 18.12.2008)

 
Die reichsten Rumänen könnten hart von der globalen Finanzkrise betroffen werden PDF Print
Monday, 01 December 2008 10:53
Die millionenschweren Rumänen, insbesonders diejenige die in den letzten Jahren massiv in Immobilien und Grundstücke investiert haben, könnten hohe Verluste in der aktuellen Kriseperiode registrieren, wegen des starken Rückgangs der Preise für Immobilien und Land. Ein gutes Beispiel ist Gigi Becali, der von der Publikation „Capital“ als reichster Rumäne in diesem Herbst ernannt wurde, und dessen Vermögen besonders in Immobilien rundum Bukarest aber auch im Land angelegt ist. In der gleichen Situation befinden sich auch die anderen zwei reichsten Rumänen, Ion Ţiriac und Dinu Patriciu, die viele Geschäftsimmobilienprojekte finanziert haben, wobei die  Nachfrage auf diesem Markt in den letzten Monaten stark zurückgegangen ist. (RFI, 27.11.2008)
 
Rumänien exportiert Arbeitskraft PDF Print
Monday, 24 November 2008 11:01
In der Rangliste für 2006 der Einwanderer in der Europäischen Union, nimmt Rumänien mit 230.000 Personen den zweiten Platz nach Polen ein. Gemäß Eurostat, stellen die Rumänen die größten Immigrantengruppen aus Spanien (ca. 16% der Immigranten), Italien (19%) und Ungarn (35%) dar. Auch in Deutschland liegen die rumänischen Einwanderer an dritter Stelle (ca. 4% aus deren Gesamtanzahl). In Italien leben zurzeit fast 1 Million Rumänen und bilden somit die umfangreichste Immigrantengruppe in der Halbinsel. In Spanien leben mehr als 700.000 Rumänen. Die Befürchtungen der älteren EU-Staaten, die östlichen Einwanderer würden die lokalen Arbeitsmärkten aus dem Gleichgewicht bringen, haben sich nicht erfüllt. Im Gegenteil, europäische Studien belegen den positiven Einfluss der eingewanderten Arbeitskraft auf die wirtschaftliche Entwicklung des Gastlandes. Die wichtigsten Beweggründe für die Auswanderung sind der Wunsch um einen besser bezahlten Arbeitsplatz und um bessere Lebensbedingungen. Hingegen kommen in Rumänien die meisten Immigranten aus der Republik Moldau (56%), China (5%) und Italien (4%). (17.11.2008; 18.11.2008, Cotidianul)
 
Die europäischen Arbeitsmärkten behalten die Restriktionen für die rumänischen Arbeiter weiter PDF Print
Monday, 24 November 2008 10:59
Anfang 2007 haben Deutschland, Großbritannien, Irland, Frankreich, Ungarn, Österreich, Belgien, Italien, Griechenland, Dänemark, Spanien, Luxemburg, Holland, Portugal und Malta den Zugang auf den internen Arbeitsmärkten der rumänischen und bulgarischen Arbeiter für eine Zeitspanne von 2 Jahren beschränkt. Die meisten der 15 Staaten haben bereits veröffentlicht, dass sie ab dem 1. Januar 2009, insbesondere wegen der globalen Finanzkrise, die Restriktionen auch weiterhin trotz den Empfehlungen der Europäischen Kommission ausweiten wollen. Irland wird noch wenigstens drei Jahre lang den Zugang der osteuropäischen Arbeiter wegen der Erhöhung der Arbeitslosigkeit beschränken. Auch holländische Offizielle erklärten, dass die Arbeitsmarkteröffnung für Rumänen und Bulgaren bis am 1. Juli 2009 hinausgezögert sein wird. Deutschland und Österreich planen die Begrenzung des Zugangs der Rumänen und Bulgaren auf den internen Arbeitsmärkten bis 2011. Sogar Spanien und Italien, wo die größten rumänischen Einwandergruppen leben und arbeiten, werden ihre Restriktionen nicht komplett in dem aktuellen globalen Kontext aufgeben. (17.11.2008, Cotidianul)
 
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