Soziales
Kontroverse Steigerung der Löhne im Bildungswesen PDF Print
Monday, 06 October 2008 10:30

Am 30. September hat die Abgeordnetenkammer das Gesetz 15/2008 verabschiedet, welches die Steigerung der Löhne im Ausbildungsbereich um wenigstens 50% ab dem 1. Oktober vorsieht. Premierminister Tariceanu erklärte ein solcher Lohnzuwachs wäre wirtschaftlich nicht tragbar, doch die Arbeitsgemeinschaften im Bildungsbereich bestehen darauf und wollen keine weiteren Verhandlungen mit der Regierung. Kritiker sehen die Massnahme als politisches Manöver vor den  Parlamentswahlen im November und als negativen Einflussfaktor für Inflation und Haushaltsdefizit. Eine solche volkswirtschaftliche Maßnahme würde im nächsten Jahr 1,2 Mrd. kosten. Obwohl das Staatsbuget über diese Gelder verfügt, würde der starke Lohnzuwachs des Personals im Bildungswesen alle anderen Investitionen in diesem Bereich stoppen.

 
Beginn des akademischen Jahres 2008-2009 PDF Print
Monday, 06 October 2008 10:28

Am 1. Oktober eröffneten die 49 staatlichen und 43 privaten universitären Bildungseinrichtungen aus Rumänien ihre Tore für die ca. 700.000 Studenten welche im Studienjahr 2008-2009 eingestiegen sind. Im Vergleich zum Jahr 2004 sind die Gelder für die staatlichen Universitäten um 260% gestiegen, bis zum Wert von fast 1 Mrd. Euro. Das Management der Universitäten klagt jedoch weiter über ungenügende Investitionen und über die langsame Reform innerhalb des Systems.

 
Schulbeginn am 15. September PDF Print
Monday, 22 September 2008 10:08

3 Millionen Schülern der 1. bis 12. Klasse haben am 15. September das neue Schuljahr begonnen. Das neue Schuljahr 2008/2009 zählt insgesamt 35 Wochen, gegliedert in 2 Schulsemestern. Zum erstem Mal nach der Revolution können sich Gymnasiasten der XI-ten und XII-ten Klasse das Fach „Geschichte des Kommunismus“ auswählen. Fast 100.000 rumänische Kinder, welche ihre Eltern in Italien begleiten, besuchen Schulen in der Halbinsel.

 
Der rumänische Markt ist stark von der Auswanderung betroffen PDF Print
Monday, 15 September 2008 10:41

In Vergleich zu anderen EU-Mitgliedsstaaten weist Rumänien eine der niedrigsten Beschäftigungsrate für die Altersgruppe 15-64 Jahre auf (etwa 62%), zeigt der letzte Eurostat-Bericht über die Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt. In der EU27 liegt der durchschnittliche Indikator bei 70,5%, in Deutschland und in Nordeuropa sogar über 75%. Rumänien ist auch eins der EU-Ländern welches am meisten von der Auswanderung der Arbeitskräfte und der vorzeitlichen Pensionierungen betroffen ist. Die gleiche Studie bestätigt auch die Tatsache, dass rumänische Arbeitsnehmer relativ unflexibel sind, was sich in der niedrigen Quote der Halbzeitjobs wiederspiegelt (etwa 9% , in Deutschland und Schweden dagegen 26% bzw. 27%). Ein weiteres für die EU untypisches Phenomän ist der sehr geringe Anteil der befristeten Arbeitsverträge, was von der Verhandlungsstärke der rumänischen Gewerkschaften zeugt, welche diese Form des Arbeitsverhältnisses praktisch aus dem Weg geräumt haben. Mit einer Rate von 1,3% liegt Rumänien weit hinter dem EU-Durchschnitt von 14%.

 
Die rumänischen Bauern betreiben immer weniger Viehzucht PDF Print
Monday, 15 September 2008 10:40

Die kleinen Farmern verringern allmählich ihre Viehzucht, zeigen die neusten Daten des Nationalinstituts für Statistik. Die Anzahl der geschlachteten Rinder, Schweine und Schafe, wie auch deren Gewicht, gingen im Monat Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2007 stark zurück. Der bedeutendste Rückgang (38%) wird bei den geschlachteten Schafen und Ziegen verzeichnet. Begründet wird die negative Entwicklung der Viehzucht durch die Verteuerung der Futters, den Bedarf an Arbeitskraft und durch die ungenügende staatliche Unterstützung.

 
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