Wirtschaft
Investitionen in der Wirtschaft um 29,1 Prozent gesunken PDF Print
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Tuesday, 09 March 2010 13:46
Die Wirtschaftskrise während des gesamten Vorjahres 2009 hat nicht nur den Sturz des BIP von -7 Prozent, sondern auch den starken Rückgang der Investitionen bewirkt. Das Nationale Institut für Statistik gab die Angaben zu den Investitionen in der rumänischen Wirtschaft im Jahr 2009 bekannt. Im vergangenen Jahr sind die Investitionen in der Wirtschaft im Vorjahresvergleich um 29,1 Prozent auf 62,5 Mrd. Lei gefallen. Laut Angaben des Statistikamtes wurden im Bereich Handel und Dienstleistungen 42,6 Prozent der Gesamtinvestitionen getätigt und in der Industrie 41,8 Prozent. Dem Bausektor kamen nur 9,1 Prozent der Gesamtinvestitionen zugute und der Landwirtschaft knappe 2,8 Prozent. Im vierten Quartal 2009 schrumpften die Investitionen im Vergleich zu demselben Quartal 2008 sogar um 39,9 Prozent. (ADZ, 6.3.2010)

 
Deichmanns erfolgreiches Jahr 2009 PDF Print
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Tuesday, 09 March 2010 13:45

Trotz der unvorteilhaften Wirtschaftskonjunktur eröffnete der größte europäische Schuheinzelhändler Deichmann im Jahr 2009 acht neue Läden in Rumänien und verdoppelte hier seinen Umsatz bis zu einer Höhe von 63,8 Mio. Lei (ca. 15,5 Mio. Euro). Ende 2008 gab es auf dem lokalen Markt nur 13 Geschäfte des Deichmann Konzerns. 2009 stieg ihre Anzahl auf 21. Auch der Umsatz nahm von 29,8 Mio. Lei im Jahr 2008 bis über 63 Mio. Lei in 2009 zu. In diesem Jahr plant Deichmann die Eröffnung von 10 zusätzlichen Läden und die Schaffung von über 100 Arbeitsplätzen.  Auch international hatte die Gruppe eine gute Entwicklung, sowohl in Hinsicht des Umsatzes, als auch der Anzahl der verkauften Produkte und der neu eröffneten Geschäfte. Heinrich Deichmann, der Präsident der deutschen Gesellschaft, erklärte dass durch die Eröffnung von 282 neuen Läden weltweit die Ziel der Gruppe trotz der Wirtschaftskrise übertroffen wurden; der Gesamtumsatz erhöhte sich im Jahr 2009 um 9 Prozent und erreichte 3,4 Mrd. Euro. (Capital, 3.3.2010)

 
Verluste von mehr als 1 Mrd. Euro für den Staatshaushalt wegen Zigarettenschmuggel PDF Print
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Tuesday, 09 March 2010 13:43

In den ersten zwei Monaten von 2010 erreichte der Zigarettenschmuggel in Rumänien 36 Prozent des gesamten Zigarettenmarktes. Ende 2009 lag der noch der Anteil bei 22 Prozent. Anfang des Jahres, infolge einer neuen Zunahme der Verbrauchssteuer, erhöhten sich aber die offiziellen Zigarettenpreise erheblich, bis auf ca. 2,4 Euro pro Schachtel. In der schweren Wirtschaftslage bedeutete diese Preiszunahme für einen großen Teil der rumänischen Konsumenten entweder die Reduzierung oder den Verzicht des Zigarettenkonsums oder den Kauf illegaler Ware. „Ein Marktanteil von 36 Prozent für die geschmuggelten Zigaretten bedeutet, dass eine von drei Zigaretten in Rumänien aus dem illegalen Handel stammt. 2009 war der Zigarettenschmuggel Marktführer hinsichtlich des Profits, 2010 ist er Leader auch betreffend den Verkaufsumfang", so Adrian Popa, Corporate Affairs Manager von British American Tobacco. Nicht nur die großen Produzenten - wie Japan Tobacco International, Philip Morris Romania und British American Tobacco – erleiden Verluste wegen dieses Phänomens, sondern auch der rumänische Staatshaushalt ist vom steigenden Schwarzhandel betroffen. Es wird geschätzt, dass der Staatshaushalt etwa 1 Mrd. Euro Steuerverluste registrieren wird. Auch die Prognosen der Produzenten sind pessimistisch: bis Ende des Jahres könnte der Marktanteil der geschmuggelten Zigaretten 50 Prozent erreichen. (Mediafax, 2.3.2010)

 
FLASH NEWS 1.-7.3.2010 PDF Print
Wirtschaft
Tuesday, 09 March 2010 13:40

Laut den vorläufigen Daten der Überwachungskommission der Versicherungen (CSA) beliefen sich die gesamten Bruttoprämien im Jahr 2009 auf 8,837 Mrd. Lei (etwa 2 Mrd. Euro). Das bedeutet einen Rückgang von 1,1 Prozent im Vorjahresvergleich. Den größten Rückgang verzeichnete das Marktsegment der Lebensversicherungen (-13 Prozent im Vergleich zu 2008). Hier verringerten sich die gezeichneten Bruttoprämien von 1,868 Mrd. Lei auf 1,625 Mrd. Lei. (bankingnews.ro, 24.2.2010)

 

Laut Angaben des Nationalen Instituts für Statistik wurden 2009 insgesamt 61.101 Neubauwohnungen fertig gestellt, davon 50,4 Prozent im städtischen Bereich. Das bedeutet 5,1 Prozent weniger als 2008. Aus öffentlichen Mitteln wurden 5691 Wohnungen gebaut, 1232 mehr als 2008. (www.insse.ro, 4.3.2010)

 

Rumänien möchte dem Schengenraum bis zum 27. März 2011 beitreten, erklärte Innenminister Vasile Blaga auf der Pressekonferenz zum Jahresbericht 2009 des Innenministeriums. Bis dahin muss Rumänien 478 Mio. Euro europäische Gelder absorbieren und seinen Beitrag zur Schaffung des Integrierten Grenzsicherheitssystems in Höhe von 440 Mio. Euro leisten. (ADZ, 6.3.2010)

 

Innenminister Vasile Blaga meldete eine um 11 Prozent höhere gesamte Kriminalitätsrate in Rumänien im Jahr 2009. Die Straßenkriminalität hat um acht Prozent zugenommen und der Schaden aus Wirtschaftskriminalität hat sich im vergangenen Jahr verdreifacht und den Betrag von 4,5 Mrd. Euro erreicht. (ADZ, 6.3.2010)

 

Wechselkurs: 1.3.2010: 1 Euro = 4,1054 Lei; 5.3.2010: 1 Euro = 4,0923 Lei (bnr.ro)

 
Die Schweizer investierten in Rumänien vier Mal mehr als in Bulgarien PDF Print
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Tuesday, 09 March 2010 13:37

Die Gesamtinvestitionen der schweizerischen Gesellschaften in Rumänien belaufen sich auf 1,7 Mrd. Schweizer Franken, also auf ca. 1,12 Mrd. Euro. Somit gilt die Schweiz als der siebte größte Investor in Rumänien, nach Österreich, Holland, Deutschland, Frankreich, Griechenland und Italien, so laut einem Bericht der Schweizerischen Botschaft in Rumänien. Rumänien erschien für die schweizerischen Investoren attraktiver als andere Länder wie die Ukraine, die Slowakei oder Bulgarien. Hier floss etwa ein Viertel der Gesamtinvestitionen die Rumänien zugute kamen. Der Hauptvorteil Rumäniens lag in den kleinen Personalkosten und im Potential eines großen Entwicklungsmarktes. „Damit das Interesse der Schweizerischen Investoren erhalten bleibt und um ihre Anzahl zu erhöhen, sind die politische Stabilität und die Konsistenz der öffentlichen Maßnahmen von größter Bedeutung. Die Reformen müssen fortgesetzt werden. Die Situation im Justizbereich muss sich verbessern und man muss gegen die Korruption kämpfen“, erklärte ein Vertreter der Schweizerischen Botschaft, der Berater Geissbühler. Die wichtigsten schweizerischen Unternehmen, die auf dem lokalen Markt investiert haben sind Holcom (mit insgesamt 650 Mio. Euro), Expur, Intercontinental, Nestlé, Novartis, Ringier, Roche, Swisspor, Rieker, TopBrand und die Gesellschaften des Unternehmers Jean Valvis. (Ziarul Financiar, 1.3.2010)

Last Updated ( Tuesday, 09 March 2010 13:40 )
 
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