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Wirtschaft
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Tuesday, 13 April 2010 16:26 |
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Der Zementkonsum ging in Rumänien letztes Jahr um 25-30 Prozent zurück, was auch entsprechende Umsatzkürzungen bei den drei wichtigsten Zementproduzenten Holcim, Lafarge und Carpatcement mit sich brachte. Der Kollaps der Bautätigkeit hatte starke negative Auswirkungen für den Zementverbrauch, der von über 10 Mio. Tonnen in 2008 auf ca. 8 Mio. Tonnen in 2009 abnahm. Gemäß dem Präsident des Arbeitgeberverbands aus der Zement- und Mineralindustrie CIROM, Ion Crangaşu, wird 2010 sogar noch schlechter als das Vorjahr sein. Laut Crangaşu wird das Niveau von 2008 erst in drei bis fünf Jahren wieder erreicht. Auf dem lokalen Zementmarkt agieren drei der wichtigtsen globalen Produzenten: Lafarge (Frankreich), HeidelbergCement (Deutschland) und Holcim (Schweiz). Für keine der drei blieb der Umsatz aus 2008 erhalten – das Verkaufsvolumen von Lafarge ging zum Beispiel 2009 um mehr als 34 Prozent zurück, das von Carpatcement (die rumänische Gesellschaft von HeidelbergCement) um 20 Prozent und das von Holcim um 33 Prozent. Gemäß einem Bericht von CIROM reduzierten sich die kummulierten Umsätze der drei wichtigsten Spieler auf dem rumänischen Zementmarkt von 910 Mio. Euro in 2008 auf 620 Mio. Euro in 2009. Die Krise auf dem Zementmarkt wurde auch von der Inflation, der finanziellen Instabilität der Kunden und der Zunahme der Kosten verstärkt. (Capital, 10.4.2010) |
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Wirtschaft
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Tuesday, 13 April 2010 16:25 |
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Laut jüngsten Angaben der Nationalen Beschäftigungsagentur ANOFM belief sich die Arbeitslosenquote im Monat März auf 8,36 Prozent. Das entspricht 765.285 Erwerbslosen, von welchen etwa 462.000 Personen Arbeitslosengeld erhalten. Die Arbeitslosenquote bei Frauen lag bei 7,43 Prozent. Am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen sind die Kreise Ialomiţa (12,85%), Dolj (12,99%), Teleorman (13,13%), Mehedinţi (14,41%) und Vaslui (15,31%). Nicht so dramatisch sind dagegen die Zahlen in der Hauptstadt (2,53%) und in den Kreisen Ilfov (2,85%), Timiş (4,50%), Bihor (6,45%), Maramureş (6,85%) und Cluj (6,87%). (www.anofm.ro, 29.03.2010) |
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Wirtschaft
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Tuesday, 13 April 2010 16:23 |
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Transelectrica, die staatliche Stromtransportgesellschaft, vergab an Siemens Österreich und Siemens SRL einen Großauftrag für den Anschluss an das Landesverbundnetzes des Kraftwerks, das OMV Petrom in Brazi (Kreis Prahova) errichtet. Der Auftrag ist in Wert von etwa 18,1 Mio. Euro. Die österreichisch-rumänische Gesellschaft OMV Petrom baut in Brazi ein Heizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung und einer installierten Leistung von 800 MW. Das Kraftwerk, welchem eine Investition von 500 Mio. Euro zugrunde liegt, soll 2011 fertig sein. (ADZ, 8.4.2010) |
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Wirtschaft
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Tuesday, 30 March 2010 08:02 |
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Seit Beginn des Regierungsprogramms ”Erste Wohnung” wurden mehr als 17.700 Wohnungen erworben, gab Premierminister Emil Boc bekannt. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) davon sind Zweizimmerwohnungen und 72 Prozent sind Wohnungen welche vor 1 Januar 2007 gebaut wurden. Der Gesamtwert der erteilten Regierungsgarantien liegt zurzeit bei 736 Mio. Euro, wobei sich der mittlere Wert der Garantien auf 41.600 Euro beläuft. Die meisten Wohnungen wurden in Bukarest (31%) und in den Kreisen Cluj (7,63%), Timiş (5,55%) und Constanţa (3,96%) gekauft. Das Regierungsprogramm ”Erste Wohnung” wurde Juli 2009 ins Leben gerufen und soll dem Wohnungsmarkt und dem Bausektor aus der Krise verhelfen. In der aktuellen zweiten Phase des Programms gewährt die Regierung staatliche Garantien von bis zu 60.000 Euro für den Erwerb und von bis zu 70.000 Euro für den Bau der ersten Wohnung. Der Vorschuss liegt bei mindestens 5 Prozent. (www.bankingnews.ro, 26.3.2010; HotNews, 17.2.2010) |
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Wirtschaft
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Tuesday, 30 March 2010 08:01 |
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Am 25. März beschloss die Generalversammlung der österreichischen Volksbank International – Gruppe das Stammkapital der Tochtergesellschaft Volksbank Romania um 200 Mio. Euro zu erhöhen. Ende 2009 besaß Volksbank Romania ein Vermögen von 5,2 Mrd. Euro und belegte somit Platz 3 in der Rangliste der größten Banken in Rumänien im Jahr 2009. Auf Basis des internationalen Bilanzierungsstandards IFRS hat die Filiale in Rumänien das Vorjahr zwar positiv abgeschlossen, entsprechend den lokalen Vorschriften hat sie jedoch einen Verlust von 70 Mio. Euro verzeichnet. Die rumänische Tochtergesellschaft soll auch zwei neue Vorstände bekommen. Die neuen Vorstandsmitglieder wurden bereits ernannt und warten nun auf die Bewilligung der Nationalbank Rumäniens. In der zweiten Hälfte des Monats April wird die österreichische Gruppe ihre Wirtschaftszahlen zum Jahr 2009 veröffentlichen. (www.bankingnews.ro, 26.3.2010; Die Presse, Print-Ausgabe, 23.03.2010) |
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