Die Schweizer investierten in Rumänien vier Mal mehr als in Bulgarien PDF Print
Wirtschaft
Tuesday, 09 March 2010 13:37

Die Gesamtinvestitionen der schweizerischen Gesellschaften in Rumänien belaufen sich auf 1,7 Mrd. Schweizer Franken, also auf ca. 1,12 Mrd. Euro. Somit gilt die Schweiz als der siebte größte Investor in Rumänien, nach Österreich, Holland, Deutschland, Frankreich, Griechenland und Italien, so laut einem Bericht der Schweizerischen Botschaft in Rumänien. Rumänien erschien für die schweizerischen Investoren attraktiver als andere Länder wie die Ukraine, die Slowakei oder Bulgarien. Hier floss etwa ein Viertel der Gesamtinvestitionen die Rumänien zugute kamen. Der Hauptvorteil Rumäniens lag in den kleinen Personalkosten und im Potential eines großen Entwicklungsmarktes. „Damit das Interesse der Schweizerischen Investoren erhalten bleibt und um ihre Anzahl zu erhöhen, sind die politische Stabilität und die Konsistenz der öffentlichen Maßnahmen von größter Bedeutung. Die Reformen müssen fortgesetzt werden. Die Situation im Justizbereich muss sich verbessern und man muss gegen die Korruption kämpfen“, erklärte ein Vertreter der Schweizerischen Botschaft, der Berater Geissbühler. Die wichtigsten schweizerischen Unternehmen, die auf dem lokalen Markt investiert haben sind Holcom (mit insgesamt 650 Mio. Euro), Expur, Intercontinental, Nestlé, Novartis, Ringier, Roche, Swisspor, Rieker, TopBrand und die Gesellschaften des Unternehmers Jean Valvis. (Ziarul Financiar, 1.3.2010)

Last Updated ( Tuesday, 09 March 2010 13:40 )